Aufhebungsvertrag im Arbeitsrecht

Ein Aufhebungsvertrag regelt die einvernehmliche Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ohne vorherige Kündigung. Er ist seinem Regelungsgehalt nach auf eine alsbaldige Beendigung der arbeitsvertraglichen Beziehungen gerichtet.

Durch einen Aufhebungsvertrag wird in der Regel sowohl auf die Geltendmachung sowohl des allgemeinen als auch des besonderen Kündigungsschutzes verzichtet. Das Arbeitsverhältnis kann sofort ohne Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen beendet werden.

 

Als Ausgleich wird dem Arbeitnehmer in der Regel eine Abfindungszahlung angeboten.

 

Aber Vorsicht: Der Abschluss eines Aufhebungsvertrages kann zu einer Sperrzeit von mehreren Monaten beim Bezug von Arbeitslosengeld führen. Es ist daher trotz Zahlung einer Abfindung möglich, dass Sie nach Abschluss eines Aufhebungsvertrages schlechter stehen als im Falle einer Kündigung.